Konzertreisen

2010 Spanien

Die Konzertreisen des MGV Josefstal

1951 Unterhausen                                                                           
1952 Oberammergau
1954 Konstanz und Interlaken                        
1955 Unterhausen
1956 Österreich, Reutte, Tirol
1957 Hohenlimburg, Westfalen
1958 Schweiz, Langenthal, St.Urban
1959 Österreich, Vöcklabruck, Salzburg
1961 Trier
1962 Unterhausen, Ludwigsburg
1963 Österreich, Salzburg, Kirschanschöring
1964 Gevelsberg, Westfalen
1965 Holland, Terschelling
1966 Schweiz, Interlaken
1967 Bad Krotzingen
1967 Holthausen, Hohenlimburg                                                 
1968 Berlin                                                                               
1971 Österrrich, Wien
1974 Finnland
1977 Holland, Hellmond
1978 Österreich, Reutte, Tirol
1979 Ludwigsburg
1980 Finnland
1982 Österreich, Salzburg
1982 Gevelsberg                                    
1983 Großbritannien, Treharris, Wales
1985 Bad Wimpfen
1986 USA, Konzerte in Chicago, Cleveland, Washington, Columbus
1988 UdSSR, Konzerte in Leningrad und Moskau
1990 Italien, Toscana
1992 Coburg                                      
1993 Kanada           
1996 Ungarn          
1997 Unterhausen
1999 Griechenland
2000 Bochum, Gummersbach               
2001 USA            
2002 Frankreich, St.Herblain,
2004 Berlin, Radebeul, Dresden
2007 Kroatien
2010 Spanien
2013 Radebeul und Berlin

Der MGV Josefstal galt immer als sehr reisefreudig. Dabei ging es nie um die Reisen selbst. Der Chor hatte immer das Bestreben, sein musikalisches Können in die Welt zu tragen. Noch wichtiger war der Kontakt zu Sängern aus der ganzen Welt. Noch heute bestehen Kontakte und Freundschaften zur Schiller Liedertafel Chicago, zum Lombardi Chor Hellmond, Holland, zum Treharris Male Choire, Wales und zu den Männerchören aus Järvenpää und Hyvinkää aus  Finnland um nur einige der zahlreichen Chöre zu nennen.


MGV Josefstal am Bodensee

Chortreffen in Salem Neufrach

Die diesjährige Konzertreise des MGV Josefstal führte vom 30.03. bis zum 06.04 zum Bodensee. Unterkunft fanden die Sänger in Uhldingen-Mühlhofen, im Hotel Rebmannshof-Pilgerhof, direkt am Bodensee unterhalb der berühmtem Basilika Birnau.

Von dort starteten die Sänger zu ihrem touristischen Programm, das die Josefstaler nach Konstanz und zum Rheinfall, zu den Uhldingern Pfahlbauten, zur Insel Mainau, und nach Friedrichshafen führte. Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt mit dem eigens gecharterten Schiff, nach Bregenz und der seilbahnunterstützten Besteigung des Pfänders.

Das Wochenende stand ganz im Zeichen von Musik und Gesang, von Proben und Konzert. Am Samstag den 02.04.2016 fand, unter dem Titel „Chortreffen“, in Salem-Neufrach ein gemeinsames Konzert mit dem „MGV Eintracht 1860 Salem-Neufrach“ und der „Singgemeinschaft Mühlhofen“ statt. Der Kontakt zu den Chören war durch die Dirigenten Friedel Hary vom MGV Josefstal und Dieter Gebauer aus Mühlhofen entstanden, die sich seit vielen Jahren kennen.

Insgesamt 4 Chöre waren in der Prinz-Max Halle in Salem-Neufrach zu hören, der Männerchor aus Neufrach, der gemischte Chor und die Formation „Millyards“aus Mühlhofen und der MGV Josefstal aus St.Ingbert. Dabei wurde dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Josefstaler Sänger überzeugten vor allem mit ihren Liedern aus den 20er Jahren. So schrieb der „Südkurier“: „Die somit recht hoch gelegte Messlatte erreichten die Saarländischen Sängerkollegen unter dem temperamentvollen Dirigat von Friedel Hary problemlos. Kräftige Stimmen, präzise Rhythmik, saubere Intonation und sichtbarer Spaß kennzeichneten den Auftritt der Saarländer.“

Stolz auf das gelungene Konzert und voller positiver Eindrücke sind die Sänger inzwischen wieder zu hause angekommen. Doch Ruhe gönnen sie sich nicht, am 30.04. starten die Josefstaler ihren Tanz in den Mai.


MGV Josefstal auf Sängerreise

St.Ingberter Chor besucht Radebeul und Berlin

Pünktlich um 07:00 Uhr startetet am 03.10.13 der Bus mit dem MGV Josefstal in Richtung Radebeul. Dank des Feiertags wurde die lange Strecke schnell bewältigt und die Josefstaler konnten einen ersten Eindruck der St.Ingberter Partnerstadt gewinnen.

Wegen seiner zahlreichen Kunstschätze, der barocken Architektur und der besonderen Lage an der Elbe wird Dresden auch als Elbflorenz bezeichnet. Eine Besichtigungstour zu Fuß stand am nächsten Tag auf dem Programm. Unter sachkundiger Führung durften die St.Ingerter Sänger die bekannten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, wie die z.B. die Frauenkirche, den Zwinger, die Semper-Oper und das blaue Gewölbe, erwandern.

Am Abend trafen die Josefstaler ihren Gastgeber, den Radebeuler Lößnitz-Chor und erlebten dort sächsische Gastfreundschaft. Der Lößnitz-Chor ist ein gemischter Chor mit ca. 35 Sängerinnen und Sängern. In freundschaftlicher Atmosphäre fanden viele Gespräche statt, Gastgeschenke wurden ausgetauscht und natürlich wurde auch viel gesungen. Der Lößnitz-Chor sang unter der Leitung seines Dirigenten Eric Weisheit, der MGV Josefstal stand an diesem Abend unter der Leitung von Hugo Müller.

Unter dem Motto „Braumeisters Dampfzug“ ging mit einer alten Dampflok auf einer Schmalspurbahn ins Weißritztal nach Dippoldiswalde. Die Fahrt wurde durch eine Bierprobe und leckere Schmalzbrote verschönt. Die anschließende Stadtbesichtigung führte zu einer Gerberei, bevor es mit Dampf und Bier wieder zurück ging.

Der Sonntag stand für den MGV Josefstal ganz im Zeichen der Musik. Am Vormittag gestaltete der Chor die Messe in der katholischen Pfarrkirche Christus König. In der modernen Kirche in Radebeul, die bis zum letzten Platz besetzt war, erklang die Messe in H, komponiert von Hans-Dieter Kuhn, und wurde mit Begeisterung aufgenommen.

Das traditionelle Winzerfest auf Schloss Hoflößnitz war das Ziel am Nachmittag. Vor der Konzertbühne lauschten zahlreiche Zuhörer den bunten Melodien, vorgetragen vom Lößnitzchor Radebeul und dem MGV Josefstal. Auch der Oberbürgermeister von Radebeul, Bert Wendsche, nutzte die Gelegenheit, mit den Sängern aus St.Ingbert Gedanken zur Pflege der partnerschaftlichen Begegnungen und zum Weinbau auszutauschen.

Mit der „Krippen“, einem Schaufelraddampfer aus dem Jahre 1892, ging es am nächsten Tag Elbe aufwärts zum Schloss Pillnitz. Die ausgedehnten Gärten und Parks, für die Schloss Pillnitz bekannt ist, waren nach dem letztem Hochwasser leider noch nicht ganz wiederhergestellt. Dennoch war die Wanderung in Pillnitz für alle ein unvergessenes Erlebnis.

Kontrast zu diesem Naturerlebnis brachte am Nachmittag die interessante Führung durch das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden.

Mit Bautzen verbindet man oft die ehemals berüchtigten Gefängnisse der Stadt. Doch Bautzen, die Stadt der Türme, wie sich die Bautzener selbst nennen, hat mehr zu bieten. Von den zahlreichen Türmen konnten sich die Sänger überzeugen, die den Aufstieg zum Reichenturm, dem schiefen Turm von Bautzen, wagten. Während der Besichtigung des historischen Ortskerns der deutsch-sorbischen Metropole lernten die Josefstaler eine weiteres Wahrzeichen Bautzens kennen – den Senf. In einer kleinen Senfmanufaktur erwartet die Gruppe eine echte Senfprobe. Ein sorbisches Hochzeitsmahl rundetet den Besuch in Bautzen noch kulinarisch ab.

Den letzten Abend in Radebeul verbrachten die Sänger mit einigen ihrer neuen Freunde aus dem Lößnitz-Chor, bevor sie am nächsten Tag nach Berlin aufbrachen.

Auf halber Strecke nah Berlin stand der Besuch eines Bergwerkes auf dem Programm. Zur allgemeinen Überraschung ging es nicht wie gewohnt nach unten sondern in die Höhe. Im stillgelegten Braunkohlebergwerk F60 galt es eine Förderbrücke zu besichtigen, die mit über 500m Länge und über 70m Höhe beeindruckt.

Nach der ersten Nacht in der Hauptstadt durfte die Gruppe des MGV Josefstal in der Filmstadt Babelsberg hinter die Kulissen von Film und Fernsehen blicken. Am Abend standen die Josefstaler mal nicht auf der Bühne sondern saßen davor und genossen das Show-Programm im Event-Center des Hotel Estrel.

Eine interessante Stadtrundfahrt durch Berlin führte die Sänger zur Saarländischen Landesvertretung. Hier erwartete sie allerdings eine Enttäuschung! Das geplante Konzert in der Landesvertretung war nicht vorbereitet und der MGV Josefstal konnte lediglich dem Bevollmächtigten Jürgen Lennartz ein kleines Ständchen bringen.

Nach einem letzten Abend im Hotel und der umgebenden Kneipenszene ging es am nächsten Tag, trotz Enttäuschung, gut gelaunt Richtung Heimat.


MGV Josefstal aus Spanien zurück

Chor beendet erfolgreiche Konzert- und Sängerreise

Am 09.06. startete der MGV Josefstal, mit dem Dirigenten Hans Dieter Kuhn und dem Pianisten Patrick Kutscha, seine neuntägige Konzertreise nach Spanien. Von Ensheim ging es über Palma de Mallorca und Alicante nach Javea. In dieser kleinen Stadt an der Costa Blanca hat ein Josefstaler Sänger seinen 2. Wohnsitz. So war das Hotel „Parador“ in Javea ein idealer Ausgangsort für alle Unternehmungen.

Mit Valencia, Javea, Denia, Benidorm und Alicante lernten die Sänger bei Fahrten und Besichtigungen die unterschiedlichsten spanischen Städte kennen. Dabei hat das kulturelle Zentrum Valencia sicher den größten Eindruck hinterlassen.

Auf der Fahrt zu den Höhlen Cova de Bosset erlebten die Josefstaler die karge Hinterlandschaft.

Dagegen bot sich Guandal Guadalest als malerisches Bergdorf dar. Am Col des Rates konnten die Sänger, bei schlechterem Wetter, die harte Seite der spanischen Bergwelt erleben, was durch den besonderen kulinarischen Genuss abgemildert wurde. Das Esel Land Valencia, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben, war ein weiteres Ziel im umfangreichen Kulturprogramm des MGV.

Höhepunkte der Reise blieben allerdings die beiden gesanglichen Auftritte des Chores.

Am Klavier von Patrick Kutscha begleitet, gab der MGV Josefstal in der Hafenkirche von Javea ein Konzert mit zahlreichen Liedern aus seinem Repertoire. Gemeinsam mit der Singgruppe Javea, einem gemischten Chor aus deutschen und schweizerischen Sängerinnen und Sängern, unter der Leitung von Chorleiter Pius Fischer, konzertierte man knapp zwei Stunden und begeisterte die zahlreichen Zuhörer in der Hafenkirche. Architektonisch ist die Hafenkirche von Javea ein Schiff, wobei der Schiffsrumpf das Dach bildet. Die außergewöhnliche Akustik der Kirche stellte an Chor und Chorleiter erhöhte Anforderungen, musste man durch das Anpassen von Tempo und Dynamik dem langen Raumhall Rechnung tragen.

In der Kirche San Antonio in Denia gestaltetet der MGV Josefstal den musikalischen Teil einer Heiligen Messe. In deren Verlauf wurden auch Teile der „Messe in h“, komponiert von Hans Dieter Kuhn, uraufgeführt. Dieses musikalische Ereignis wurde an der Orgel begleitet von dem preisgekrönten Organisten Josep Vicent Ginger. Er gilt als der spanische Orgelvirtuose und lehrt als Professor an der Musikhochschule von Valencia. Die Kirchenbesucher bedankten sich bei Chor und Organisten mit stehendem Applaus.

Die Welt ist klein – der deutsche Priester, der die Messe in Denia hielt, lebte als Franziskaner einige Jahre im Kloster in St.Ingbert.

Am Nachmittag des letzten Tages wartete auf die Josefstaler noch eine Überraschung. Statt zu der angekündigten Singstunde ging es in den Garten der Familie Schmelzer. Der ehemalige Vorsitzende und seine Frau hatten die Sänger zu einem gemütlichen Nachmittag eingeladen. Dort wurden die Sänger fantastisch bewirtet.

Am 18.06. kehrten die Josefstaler Sänger mit vielen neuen Eindrücken aus Spanien zurück, im Gepäck das Bewusstsein, musikalisch erfolgreich gewesen zu sein.


Impressionen aus Kroatien

Konzertreise der Sänger des MGV Josefstal führte nach Kroatien

Nicht nur landschaftlich zeigte sich das diesjährige Reiseziel des MGV Josefstal von seiner schönsten Seite. Das Wetter – wie könnte es bei einer Konzertreise des MGV anders sein – spielte mit, die Stimmung war hervorragend, gesanglich war man gut präpariert. Es konnte nur eine schöne Reise werden. Und, um es vorweg zu nehmen, es wurde eine der schönsten.

Am 25. Mai ging es frühmorgens in St. Ingbert mit dem Bus los nach Frankfurt und weiter per Flugzeug nach Zagreb. Dort erwartete die Sänger, den Chorleiter Hans-Dieter Kuhn und den Pianisten Björn Heimann ein moderner Reisebus. Mit dem reisten sie nun neun Tage durch Kroatien. Zuerst aber ging es zum Hotel Maestral bei Novigrad in Istrien.

Vom diesem vier Sterne Hotel an der kroatischen Adriaküste war dann am zweiten Tag eine Stadtführung zu Fuß durch Novigrad angesagt. In der Basilica Pelagia durfte der Chor ein Kirchenlied singen. Am Nachmittag folgte dann ein spontaner Auftritt im Amphitheater von Pula, der größten Stadt Istriens.

Am dritten Tag gestaltete der Männergesangverein eine heilige Messe in der Kathedrale der heiligen Euphemia auf dem Altstadthügel von Rovinj mit.

Am vierten Tag gab der MGV Josefstal im Herzen von Istrien in Pazin nach einem Empfang und einer Führung durch das Kastell und Museum ein Konzert zusammen mit dem gemischten Chor „Rozenice“ - Dirigentin Ines Kovacic. Hier stellte der Chor erstmals sein neu einstudiertes italienisches Kirchenlied „Dio del cielo“ vor.

Am fünften Tag besuchten die Sänger Porec, genannt die Riviera von Istrien. Gemeinsam mit dem gemischten Chor „Joakim Rakovac“ unter Leitung von Dekleva Radakovic gaben die Josefstaler dort am Abend ein weiteres Konzert. Nach den Ufa-Melodien und Udo Jürgens Liedern stellten sie erstmals das Lied des Senjjungen vor. Dieses kroatische Volkslied handelt von dem Jungen aus Senj, der vom Heimweh nach seiner Heimat singt. Da dies von den Josefstalern auf Kroatisch gesungen wurde, kam es auch gut bei den Zuhörern an. Und damit waren die offiziellen Auftritte des Chores erledigt.

Am sechsten Tag wurde frühmorgens das Gepäck verstaut und es ging Richtung Slowenien, zu den Adelsberger Grotten in Postojna. Nach diesem eindrucksvollen Erlebnis führte die Reise zum nächsten Hotel (Europa) in Selce, in der Kvarner Bucht.

Für den siebten Tag hatte Sängerkamerad Branko Devcic in seinen Heimatort Krasno eingeladen. Erste Station der Fahrt war Senj, ein Fischerort an der Adria. Nach einem Rundgang durch die Festung Nehaj aus dem 16. Jahrhundert war noch ein Konzert in der Kirche organisiert. Gut gestärkt durch einen Imbiss und ein kühles Getränk am Hafen ging die Fahrt dann steil aufwärts in die Berge. Hier erlebten die Sänger einige schönen Stunden mit der Familie und Freunden von Branko Devcic.

Am achten Tag dann wieder packen und nach dem Frühstück auf zu den Plitvicer Seen. Hier genossen die Josefstaler die fallenden Seen in einer traumhaft schönen Landschaft.

Dieses Erlebnis hat Kurt Heinrich geschickt mit der Kamera eingefangen und mit Aufnahmen der gesamten Fahrt auf DVD gebannt.

Am neunten Tag hieß es alles fertig packen zum Abflug. Aber vorher stand eine Rundfahrt mit dem Bus und eine Stadtführung in Zagreb auf dem Programm. Auch an diesem Tage hatte der Chor Glück mit dem Wetter und konnte sich so ausgiebig in der Hauptstadt Kroatiens umsehen. Dann hieß es Abschied nehmen vom Busfahrer und der Reiseleiterin Silvia Fakin. Frau Fakin hatte neun Tage lang unermüdlich versucht, der Reisegesellschaft ihre Heimat nahezubringen.

Wohlbehalten kamen die Sänger am späten Abend in St. Ingbert an. Eine schöne Reise ging zu Ende. Und Walter Wack konnte durchatmen, denn all seine „Lieben“, die er bestimmt aber ungewohnt behutsam durch all die Tage trieb, waren wieder „dehemm“.