2017

Konzert im „Barbaraheim“

Es ist schon eine liebgewonnene Tradition, die Bewohner des Caritas Altenzentrums St. Barbara mit einem kleinen Konzert zu erfreuen. Am 25. November traten die Sänger mit einem speziell ausgewählten Programm in der Cafeteria des „Barbaraheims“ auf. Am Anfang standen Lieder von Freddy Quinn, die viele Bewohner zum Mitsingen anregten. Während den danach folgenden Melodien der zwanziger Jahre sorgte vor allem der Lobgesang auf die bessern ältern Herrn für Begeisterung beim weiblichen Publikum. Nach einer kleinen Pause erfreuten die Josefstaler ihr Publikum zunächst mit Liedern von Udo Jürgens und den Cats. Da der erste Advent bereits vor der Tür stand, gab es zum Abschluss vier vorweihnachtliche Lieder im alpenländischen Stil, die für besinnliche Stimmung sorgten. Dem Wunsch der Bewohner und Mitarbeiter nach einer Zugabe in Form des Bajazzos konnten die Josefstaler nicht abschlagen. Mit einem Umtrunk und Imbiss bedankte sich das Altenzentrum bei den Josefstalern Sängern.

 

Jahresversammlung des Kreischorverbandes

Feierstunde zum 155. Geburtstag

Die Jahresversammlung aller Chöre des Kreischorverbandes St.Ingbert fand am 11.März 2017 im Proberaum des MGV Josefstal statt. Nach der Versammlung lud der Kreisverband zu einem Empfang anlässlich seinen 155. Geburtstags ein. Musikalisch umrahmt wurde diese Feier durch den MGV Josefstal, der mit seinen Liedern das fachkundige Publikum begeisterte.

 

Neujahrskonzert des Saarländischen Chorverbandes

Abwechslungsreiches Konzert in der Stadthalle St.Ingbert 

Das Neujahrskonzert des Landesverbandes wird im jährlichen Wechsel von einem anderen Kreisverband ausgerichtet. In diesem Jahr war der Kreischorverband St.Ingbert zuständig. Selbstverständlich nahm auch der MGV Josefstal an diesem Konzert am 22. Januar 2017, in der Stadthalle St.Ingbert teil. Mit der leibniz vocal group, dem GV Germania, dem Frauenchor St.Ingbert, dem Chor der Brauerei Becker, dem Frauenchor Coloured Voices und dem Chor der Teilnehmer des Chorleiterseminars boten insgesamt sieben Chöre ein hervorragendes und abwechslungsreiches Programm. Musikalisch war die Veranstaltung sicher ein Spitzenkonzert. Einige Mängel des Landesverbandes in Vorbereitung, Durchführung und vor allem Moderation der Veranstaltung trübten doch das Konzerterlebniss.

 

2016

Auftritt im Caritas Seniorenzentrum St. Barbara

Nachmittagsvergnügen für die Bewohner

Der jährliche Auftritt im „Barbarheim“ ist mittlerweile schon eine kleine Tradition, die Einladung der Einrichtung noch Formsache. Es ist selbstverständlich, dass der Verein für diesen Auftritt auf die angebotene Gage verzichtet.

Am Samstag, den 17. September 2016, war es dann soweit. Die Cafeteria des Heims war voll besetzt als unser Chor zum Auftritt schritt. In drei Blöcken boten die Josefstaler ein, von Friedel Hary zusammengestelltes, buntes Programm.

Die Gastfreundschaft, die Begeisterung und die Dankbarkeit der Bewohner, ihrer Angehörigen und der Mitarbeiter der Caritas waren schon eine formlose Einladung für das nächste Jahr.

Chorgesang einmal anders Konzert des Kreischorverbandes

Eine gar nicht so leichte Aufgabe hatte der Kreischorverband seinen Chören mit dem Konzertmotto gestellt. Eine Darbietung in anderer Form sollte es sein, ein anderer Auftritt, andere Kleidung, ein anderes Repertoire. Viele Chöre des Kreises nahmen diese Aufgabe an und so wurde „Chorgesang einmal anders“ in unterschiedlicher Form geboten.

Der MGV Josefstal hatte für seinen Auftritt die Darstellung einer Chorprobe gewählt, einer lustigen Probe. Mit Bierflaschen in der Hand standen und saßen die Sänger auf der Bühne und boten lustige Dialoge und Lieder. Die Darbietung des MGV Josefstal war einer der Auftritte die beim Publikum besonders gut ankamen.

Zwei Presseberichte über das Chortreffen in Salem-Neufrach

Schwäbische vom 06.04.16

Vier Chöre begeistern mit Alpenrock und Kirchenliedern

Das Konzert im Prinz Max war großartig, allerdings nur mäßig besucht.Unüberhörbar ist die Freude am gemeinsamen Singen ein herausragendes Merkmal des Chorkonzerts im Prinz Max gewesen. Mit dem saarländischen Männergesangverein (MGV) Josefstal aus St. Ingbert, dem MGV Salem-Neufrach, dem Gemischten Chor sowie dem Chor „Millyards“ (beide zuletzt genannten von der Singgemeinschaft Mühlhofen) konzertierten insgesamt vier Chöre, ein jeder mit anderem Schwerpunkt im Repertoire. Vielseitiger geht es kaum und unverständlich blieb der recht schwache Konzertbesuch.

Den Beginn machten die Neufracher Sänger unter der Leitung von Ulrich Raither mit einer kleinen Reise durch verschiedene Genres der Chorliteratur. Vom umgetexteten Kirchenlied über Friedrich Silchers genialem „Am Brunnen vor dem Tore“, Hubert von Goiserns Alpenrock-Ballade „Weit, weit weg“ bis zum traditionellen Männerchorlied (Weinland) ging die musikalische Reise. Mit akustischen Effekten witzig vorgetragen war zudem Reinhard Meys spöttische „Diplomatenjagd“. Bezeichnend waren die saubere Intonation und die exzellente Textverständlichkeit. Die somit recht hoch gelegte Messlatte erreichten die Saarländischen Sängerkollegen unter dem temperamentvollen Dirigat von Friedel Hary problemlos.

Was heißt hier Dirigat? Harys Finger bedienten mit flinken Griffen die Klaviatur des begleitenden E-Pianos und schnellten nur für Fingerzeige zu Einsätzen kurz in die Luft. Für das Dirigat genügte hingegen generell Harys ausdrucksvolle Mimik bei Blickkontakten zu den Sängern: beeindruckend. Nach sehnsuchtsvollen Seemannsliedern von Freddy Quinn folgte ein Block mit, von Hary selbst arrangierten, witzigen Schlagern der Zwanziger Jahre. Das Publikum war begeistert. Kräftige Stimmen, präzise Rhythmik, saubere Intonation und sichtbarer Spaß kennzeichneten den Auftritt der Saarländer.

Farbenfroh trat der Chor Millyards in Erscheinung. Frisch artikuliert und rhythmisch präzise präsentierten die Sänger und Sängerinnen Thomas Morleys Motette „This is the month of maying“. Mit George Gershwins „Summertime“ bewies der Chor unter der Leitung von Dieter Gebauer, dass er auch in Jazz-Harmonien bestens zuhause ist. Für das Country-Stück „Daddy sang bass“ überraschte der Chor mit einer kleinen, aber wirkungsvollen Line-Dancing-Choreografie: das Publikum jubelte.

Der Gemischte Chor Mühlhofen überzeugte mit zwei frischen Gute-Laune-Liedern und mit Udo Jürgens' nachdenklichem Lied „Ich glaube“. Zum Schluss gab es zwei Zugaben, gesungen von jeweils zwei Chören. Tief beeindruckend präsentierten der MGV Josefstal und der Chor Millyards gemeinsam das Lied „Alles im Leben“ von Peter Maffay. Vereint sangen die beiden Männerchöre aus vollen Kehlen, aber dynamisch fein nuanciert, „Das Morgenrot“ von Robert Pracht. Langer Applaus für einen gelungenen Konzertabend.

Südkurier vom 05.04.16

Vier Chöre begeistern mit Alpenrock und Kirchenliedern

Das Konzert im Prinz Max war großartig, allerdings nur mäßig besucht.Unüberhörbar ist die Freude am gemeinsamen Singen ein herausragendes Merkmal des Chorkonzerts im Prinz Max gewesen. Mit dem saarländischen Männergesangverein (MGV) Josefstal aus St. Ingbert, dem MGV Salem-Neufrach, dem Gemischten Chor sowie dem Chor „Millyards“ (beide zuletzt genannten von der Singgemeinschaft Mühlhofen) konzertierten insgesamt vier Chöre, ein jeder mit anderem Schwerpunkt im Repertoire. Vielseitiger geht es kaum und unverständlich blieb der recht schwache Konzertbesuch.

Den Beginn machten die Neufracher Sänger unter der Leitung von Ulrich Raither mit einer kleinen Reise durch verschiedene Genres der Chorliteratur. Vom umgetexteten Kirchenlied über Friedrich Silchers genialem „Am Brunnen vor dem Tore“, Hubert von Goiserns Alpenrock-Ballade „Weit, weit weg“ bis zum traditionellen Männerchorlied (Weinland) ging die musikalische Reise. Mit akustischen Effekten witzig vorgetragen war zudem Reinhard Meys spöttische „Diplomatenjagd“. Bezeichnend waren die saubere Intonation und die exzellente Textverständlichkeit. Die somit recht hoch gelegte Messlatte erreichten die Saarländischen Sängerkollegen unter dem temperamentvollen Dirigat von Friedel Hary problemlos.

Was heißt hier Dirigat? Harys Finger bedienten mit flinken Griffen die Klaviatur des begleitenden E-Pianos und schnellten nur für Fingerzeige zu Einsätzen kurz in die Luft. Für das Dirigat genügte hingegen generell Harys ausdrucksvolle Mimik bei Blickkontakten zu den Sängern: beeindruckend. Nach sehnsuchtsvollen Seemannsliedern von Freddy Quinn folgte ein Block mit, von Hary selbst arrangierten, witzigen Schlagern der Zwanziger Jahre. Das Publikum war begeistert. Kräftige Stimmen, präzise Rhythmik, saubere Intonation und sichtbarer Spaß kennzeichneten den Auftritt der Saarländer.

Farbenfroh trat der Chor Millyards in Erscheinung. Frisch artikuliert und rhythmisch präzise präsentierten die Sänger und Sängerinnen Thomas Morleys Motette „This is the month of maying“. Mit George Gershwins „Summertime“ bewies der Chor unter der Leitung von Dieter Gebauer, dass er auch in Jazz-Harmonien bestens zuhause ist. Für das Country-Stück „Daddy sang bass“ überraschte der Chor mit einer kleinen, aber wirkungsvollen Line-Dancing-Choreografie: das Publikum jubelte.

2015

Saarbrücker Zeitung vom 24.02.15

Zwei Chöre und ein begeisterter Mann am Pult                                                                                                       

Dirigent Friedel Hary leitete ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Konzert seiner beiden Chöre

Von Maria Herrndobler, 23.09.2015

Der Männergesangverein Josefstal und der Chor 98 aus Ommersheim boten ein von viel Beifall begleitetes Konzert unter dem Motto des John-Miles-Klassikers „Music was my first love“. Begeisterung lösten auch diverse Solisten-Auftritte aus.Der Chor 98 Ommersheim und der MGV Josefstal bei ihrem Konzert „Music was my first love" in der St. Ingberter Stadthalle. Foto: Maria Herrndobler Foto: Maria Herrndobler

 

Und es gibt sie doch, die Harmonie zwischen Männern und Frauen! Eindrucksvoll vorgeführt haben dies am Sonntag in der vollbesetzten Stadthalle die 45 Mitglieder des Männergesangvereins Josefstal und die 50 fast ausschließlich weiblichen Mitglieder des Chores 98 aus Ommersheim bei ihrem Konzert „Music was my first love“.
Zusammengebracht hat die unterschiedlichen Chöre Chorleiter Friedel Hary, der seit einem Jahr auch den MGV Josefstal leitet. Ein Mammutprogramm für den Dirigenten denn er stand nahezu drei Stunden auf der Bühne und war jede Minute mit sichtlicher Freude und Begeisterung entweder begleitend am Flügel oder dirigierend am Pult, während sich die beiden Chöre abwechselnd mit einem anspruchsvollen Programm präsentierten.
Begrüßt wurden die Besucher vom Vorsitzenden des MGV Josefstal, Uwe Meisenheimer, während die Moderation Wolfgang Blatt übernahm. Den Anfang machte der Chor 98 mit den bekannten Liedern „Halleluja, sing ein Lied“, „Silence is Golden“, „Monday, Monday“ und „Top of the World“ und weckte damit bei vielen Besuchern Jugend-Erinnerungen. Nicht weniger Sehnsucht weckte der MGV Josefstal mit seinen Freddy-Quinn-Melodien im Anschluss, begleitet von Franz Vogelgesang vom Chor 98 am Akkordeon.
Norbert Edelmann, Helmut Kazmirek und Erich Zitt ließen als Solisten das Schiff „Mary Ann“ lebendig werden, die bekanntlich den Seemann nie los lies. Nicht loslassen wollte auch das Publikum und applaudierte heftig.
Die Andrew-Loyd-Webber Musical-Welt war das Thema des Chores 98 im folgenden Programmteil.
Seine Fähigkeiten als Arrangeur stellte Friedel Hary auch gleich nach der Pause wieder unter Beweis. Die Songs „It's raining again“ und „Logical Song“ von Supertemp setzte er mit dem Chor 98 eindrucksvoll um, das Publikum klatschte begeistert mit. Beim anschließenden Motto-Song des Abends „Music was my first love“ glänzte erstmals der eigens für das Konzert engagierte Sänger Sven Gross als Solist und wurde mit viel Applaus bedacht. Hervorragend begleitet, wie schon von Beginn an, durch die Happy House Band mit Ralf Latz Gitarre, Hans Wagner, Bass , Thorsten Wagner, Schlagzeug sowie Carina Peitz am Keyboard.
Begeisterung beim Publikum lösten dann auch die MGV-Mitglieder David Scheschkewitz und Heiko Schmitt aus, die die einsamen Helden bei „Lonsome me“ von Don Gibson gaben und mit viel Gefühl ihr trauriges Schicksal besangen, ebenso wie anschließend Norbert Edelmann und Wolfgang Geckeis mit dem Johnny-Cash-Erfolgssong „Ring of Fire“. In die musikalische Welt der 70er und 80er Jahre führte der Chor 98 das Publikum schwungvoll mit Abba-Songs wie „Money, Money“, „Mamma Mia“, „Gimme Gimme“ und, zusammen mit dem MGV, „I have a dream“. Bei dem anschließenden Udo-Jürgens-Medley begeisterte Sven Gross zusammen mit dem Chor 98 noch einmal und zeigte seine musikalische Bandbreite.
Bevor die Chöre zu den gemeinsamen Abschlussliedern „Ich glaube“ und „Alles im Leben hat seine Zeit“ gemeinsam auf die Bühne traten, ergriff Hans Berger, erster Vorsitzender der Chorgemeinschaft Ommersheim, das Mikrofon und gab seiner Hoffnung Ausdruck „aus der tiefsten Provinz kommend das kulturelle Leben der aufstrebenden Mittelstadt St.Ingbert bereichert zu haben“, bezeichnete Dirigent Friedel Hary als „musikalische Granate“ und freute sich über die fruchtbare Zusammenarbeit und mit einem Augenzwinkern, natürlich nur im übertragenen Sinne, denn die Herren des MGV Josefstal „sind ja doch schon etwas älter - im Gegensatz zu den Grazien des Chores 98!“.


MGV Josefstal im „Barbaraheim“

Vorgeschmack auf „Music was my first love”

Auf Einladung des Caritas-Altenzentrums St.Barbara führte der MGV Josefstal, am 12.09.15, in der Cafeteria der Einrichtung ein kleines Konzert durch.Josefstaler mit ihren ehemaligen Sängerkameraden Günther Philipp

In drei Darbietungsrunden wurden die Bewohner musikalisch unterhalten und erhielten einen Vorgeschmack auf das, am 20.09.15 stattfindende, Konzert „Music was my first love.“

Im ersten teil des Auftritts waren neben Liedern von Udo Jürgens auch Titel wie One way wind der Cats und Junger Tag von Gitte zu hören. Der zweite Teil stand ganz Zeichen von Freddy Quinn und seinen bekannten Melodien, von denen einige fleißig von den Bewohnern mitgesungen wurden. Country Music, u.a. von Johnny Cash, wurde im dritten Konzertteil dargeboten. Beim Abschiedstitel Irgendwo auf der Welt, dem Hit der Comedian Hamonists, füllten sich dann doch viele Augen mit Tränen.

Die Bewohner und Mitarbeiter des Caritas Altenzentrums bedankten sich herzlich beim MGV Josefstal für den kurzweiligen Nachmittag. Aber auch der Verein bedankte sich für die Einladung und Uwe Meisenheimer, der Vorsitzende des MGV Josefstal, überreichte einen Satz CDs des Chors, damit die Bewohner das ganze Jahr die Josefstaler hören können.

 

 

Konzert mit dem Lößnitzchor am 03.05.2015

Saarbrücker Zeitung vom 06.05.15, von Jörg Martin

„Die Rose“ forderte Beifall heraus

Konzert des MGV Josefstal mit Partnerchor aus Radebeul von viel Applaus begleitet

Von Jörg Martin, 06.05.2015

Zwar litt der Besuch unter dem Wetter, aber wer die Josefstaler und ihren Partnerchor aus Radebeul hörte, bereute nicht, gekommen zu sein. Ein Höhepunkt war die Version des Bette-Middler-Klassikers „The Rose“.

. Mit dem Motto einer Veranstaltung ist es ja immer so eine Sache. Oft passt es nicht, weil man bei der Wahl daneben griff. Dann passt es, aber der Inhalt entwickelt sich am Ende anders. Die zweite Variante traf auf das Chorkonzert des Männergesangvereins (MGV) Josefstal 1912 St.Ingbert zu, welches am Sonntag in der Stadthalle stattfand. „Es zogen auf sonnigen Wegen“, war die Veranstaltung übertitelt. Mit Sonne war an diesem regnerischen Tag bekanntlicherweise nichts. Und deshalb zogen, obwohl sogar der St. Ingberter Partnerchor aus Radebeul das Programm mitgestaltete, auch nicht allzu viele Konzertbesucher auf den Wegen in den Saal.
So machte denn auch Uwe Meisenheimer, der neue MGV-Vorsitzende, das Wetter als Grund für den überschaubaren Besuch aus. „Es tut uns gut, wenn wir heute für Sie singen“, bekannte Meisenheimer dennoch in seiner Begrüßungsrede. Den Kontakt zum Lößnitzchor Radebeul habe man bereits seit 2003, als man erstmals in der „Dengmerter Partnerstadt“ zu einer Konzertreise war. So lobte auch Oberbürgermeister Hans Wagner den Chor, der vier Tage in der Mittelstadt weilte. „Sie sind das Zeichen gelebter Partnerschaft“, lobte das Stadtoberhaupt die Gäste. Bei den Radebeuler Sängern waren die Frauen in der Überzahl. Nur zwei Herren komplettieren die Sängerriege.
Unter der Leitung von Eric Weisheit gaben die Gäste Werke zum Besten wie „Cuccú“, was sie teilweise auch auf Italienisch sangen. Beim St. Ingberter Publikum kam aber auch die kleine Gruppe des Lößnitzchors an (Leitung: Lore Weise), die etwa das lettische Lied „Schwalben singen in den Eichen“ zum Besten gab. Auch bei „Dat du min Leevsten büst“, das bekannteste niederdeutsche Lied, war das nicht anders. Hier hatte Carmen Hempel ihr Solo. Man könne bei „Die Rose“ gerne seinen Gefühlen freien Lauf lassen, hatte Moderatorin Renate Tschentscher das Publikum vorab aufgefordert. Da war durchaus was dran. Denn die deutsche Version von „The Rose“ hatte es angesichts des Solos von Anita Benicke in sich, wie sich am Applaus des Konzertpublikums ableiten ließ.
Bei einem Besuch in der Partnerstadt durfte die Liebeshymne auf Radebeul, das Lößnitzlied, nicht fehlen. Auch der MGV (Leitung/Klavier: Friedel Hary) hatte sich mit seinen Liedern von Freddy Quinn einfallen lassen. Ob „Heimat (Schön war die Zeit) “, „Die Gitarre und das Meer“ oder „Sie hieß Mary Ann“: Ein Männerchor ist prädestiniert für Lieder, die nicht nur einen Ohrwurm darstellen, sondern auch für Titel, die von Fernweh und Sehnsucht künden. Gar nicht wenige der Menschen im Parkett ließen sich da in den Bann des Gesanges ziehen und sangen leise mit oder trauten sich zumindest leise mitzusummen.

St.Ingberter Anzeiger, von Wofgang Philipp

Es zogen auf sonnigen Wegen

„Es zogen auf sonnigen Wegen“, war das Motto des gemeinsamen Konzertes des MGV Josefstal 1812 St. Ingbert und dem Lößnitzchor aus Radebeul.

Die sonnigen Wege waren leider verregnet und so kamen auch nicht viele Konzertbesucher in die Stadthalle. Unter der Leitung von Eric Weisheit kam der Gastchor mit seinen Liedern, die vom „gemischten Frauenchor“ mit drei Männern vorgetragen wurden beim Publikum gut an. Die kleine Gruppe des Lößnitzchors, bei der auch der Dirigent mit gesungen hatte, war etwas Besonderes. Mit heftigem Applaus wurde das Solo „Die Rose“ von Anita Benicke belohnt. Von Eric Weisheit wurde das Publikum aufgefordert, in einem Kanon mitzusingen. Oberbürgermeister Hans Wagner überreichte dem Chor, der vier Tage in der Mittelstadt weilte, eine „Biosphärenkiste“. Der MGV Josefstal (Leitung und Klavier: Friedel Hary) nahm mit Liedern von Fernweh und Sehnsucht von Freddy Quinn die Besucher mit auf hohe See, bevor sich die Chöre mit einem gemeinsam gesungenen Lied von der Bühne verabschiedeten. Text/Fotos: Wolfgang Philipp


Saarbrücker Zeitung vom 28.04.2015                                                                  

"Schön war die Zeit“             

Chorgemeinschaft Ommersheim 1860 feierte in der Saarpfalz-Halle 155. Geburtstag

von Jörg Martin, 28.04.2015

 Neben dem Gemischten Chor und dem Chor 98 trat am Samstagabend auch der Männergesangverein (MGV) Josefstal St. Ingbert auf. Eingeladen hatte die Chorgemeinschaft Ommersheim 1860, um in der Saarpfalz-Halle ihr Jubiläum zu feiern. . Da soll doch nochmal jemand sagen, dass man mit Chorgesang niemand „hinter dem Ofen hervorlocken“ könne. Eine brechend volle Saarpfalz-Halle und zusätzlich herbeigeholte Stühle bewiesen am Samstagabend das genaue Gegenteil. Und das schon eine Weile vor dem offiziellen Beginn des Programms, zu dem die Chorgemeinschaft Ommersheim 1860 anlässlich „155 Jahre Chorgesang in Ommersheim“ eingeladen hatte. „Wir sind selber überrascht“, so Hans Berger, der erste Vorsitzende, als er die Besucher begrüßte.

Unter der Gesamtleitung von Friedel Hary traten neben dem Gemischten Chor und dem Chor 98 auch der Männergesangverein (MGV) Josefstal St. Ingbert auf. Hary leitet die Sänger aus der Mittelstadt ebenfalls seit mehr als einem Jahr. „Und der Wind erzählt“, hatten sich die Ommersheimer für den Abend als Motto ausgesucht. Eine Überschrift, die sich indirekt in manchen Titeln widerspiegelte, worauf Moderatorin Eva Rischmann (Chor 98) in ihrer Ansage hinwies. So lautete aber auch das erste Stück, welches der Gemischte Chor für den Auftakt seines Programmteils verwandte. Kaum einer weiß, dass es sich bei „Und der Wind erzählt ein Lied“ um ein Liebeslied von Peter Maffay handelt. Bereits hier waren die ersten „Bravo!“-Rufe des Abends zu hören.

Beim Potpourri mit Deutschen Wander- und Fahrtenlieder überraschte der Veranstalter, in dem Ehrenchorleiter Walter Niederländer den Taktstock hob. Mit dem Freddy Quinn-Block schien der MGV Josefstal genau den Geschmack der Konzertbesucher getroffen zu haben. Die Sehnsucht nach der Ferne, dem Meer und das Heimweh wurde in fünf Liedern angesprochen, bei denen Franz Vogelgesang am Akkordeon und eine Combo, bestehend aus Friedel Hary (Klavier), Hans Wagner (Bass) und Torsten Wagner (Schlagzeug) für die musikalische Umrahmung sorgte. „Sie hieß Mary Ann“, die Hommage auf ein Schiff, beschäftigte insbesondere drei MGV-Sänger so sehr, dass sie ein Solo beisteuerten: Helmut Kazmirek, Erwin Zitt und Norbert Edelmann.

Quasi „Das Tüpfelchen auf dem I“ fügte Frank Berger mit seiner Gitarre bei „Die Gitarre und das Meer“ hinzu. Da wunderte es niemand, dass bei „Schön war die Zeit“ begeistert mitgesungen wurde. Eine ungewöhnliche Kombination aus einem reinem Männerchor (MGV) und nur den Frauen des Chors 98 stellte der Münchner Freiheit-Titel „So lange man Träume noch leben kann“ dar. Das kam genauso an, wie der Udo Lindenberg-Song „Hinterm Horizont geht's weiter“, für den Chor 98 und MGV gar Begeisterungspfiffe erhielten. An den kürzlich verstorbenen Udo Jürgens erinnerte der MGV im zweiten Teil mit drei Liedern. Der Chor 98 und die Combo steuerten zudem ein entsprechendes Medley mit einem Solo von Michael Harig bei. Er hatte auch zusammen mit dem MGV und der Combo den Jürgens-Titel „Ich glaube“ gesungen. Am Ende gab es den großen, gemeinsamen Auftritt mit „Alles im Leben hat seine Zeit“.


2014

MGV Josefstal erfreut Senioren

Auftritt im Altenzentrum St. Barbara                       

Geplant war ein nachträgliches Geburtstagsständchen für ein Ehrenmitglied im „Barbara-Heim“, daraus wurde dann ein richtiges Konzert.

Am Samstagnachmittag erfreute der MGV Josefstal, unter der Leitung seines Dirigenten Friedel Hary, die Bewohner des Altenzentrums St..Barbara mit einem Konzert in der Cafeteria. Auf dem Programm standen Lieder von Udo Jürgens und Freddy Quinn sowie bekannte Melodien aus Ufa Filmen wie z.B. Irgendwo auf der Welt und Heimat deine Sterne. Der Aufforderung zum Mitsingen folgten die Zuhörer bei diesen bekannten Liedern nur zu gerne.

Nach kurzweiligen eineinhalb Stunden waren sich Zuhörer wie Akteure einig, das war sicher nicht der letzte Auftritt dieser Art für den MGV Josefstal.


Tag des Liedes

Auftritt in der Fußgängerzone

Beim „Tag des Liedes“ des Kreischorverbandes durfte natürlich der MGV Josefstal nicht fehlen. Zu ungewohnter Zeit trat der Chor bereits um 11:00 Uhr in der Fußgängerzone auf. Trotz der frühen Zeit lauschten bereits zahlreiche Zuhörer den Vorträgen des MGV Josefstal. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Auftritt mit dem Chor 98 aus Ommersheim, der ebenfalls von Friedel Hary geleitet wird. Mit dem Stück „Alles im Leben hat seine Zeit“, von Peter Maffay, setzten die beiden Chöre neue Maßstäbe. Weiter gemeinsame Darbietungen dieser Art werden sicher folgen.


2012

Das Beste aus hundert Jahren MGV Josefstal                    

Jubiläumskonzert in der vollbesetzten Stadthalle

„Best-off“ hatte der MGV Josefstal angekündigt und was den Zuhören geboten wurde, war wirklich das Beste.

Kaum einer der 700 Plätze in der Stadthalle blieb unbesetzt beim Jubiläumskonzert zum 100. Geburtstag des MGV Josefstal. Die Gäste erlebten ein abwechslungsreiches Programm voller Überraschungen, das sowohl der modernen Art des Männerchores als auch seiner hundertjährigen Tradition gerecht wurde. So betrat Hans-Dieter Kuhn, der Dirigent des MGV Josefstal, zu Beginn des Konzertes nicht mit dem Taktstock sondern mit dem Mikrofon die Bühne und bewies seine gesanglichen Fähigkeiten mit dem Solopart zum Titelsong Die Welt braucht Lieder.

Schon dieses erste Stück nach einem Lied von Udo Jürgens ging den Zuhören unter die Haut. Ihm folgten über zwanzig Weitere, alle von Hans-Dieter Kuhn für diesen Anlass neu arrangiert.

Professionell führte Gabi Szarvas durch das Programm. Sie begleitete die Zuhörer von dem Bert Kaempfert Lied Strangers in the night, eindrucksvoll von dem Männerchor dargeboten, über den Gänsehaut erzeugenden Titelsong aus dem Film Der Pate zu einem Programmpunkt, der eigens dem Thema Heimat gewidmet war. Drei Lieder, Heimat deine Sterne aus dem Film Quax der Bruchpilot, der Männerchorklassiker Heimat, brillant a capella gesungen, und der Udo Jürgens Song Ein bißchen Heimat bildeten einen Einheit.

Abwechslungsreich folgten Lieder von Udo Jürgens wie z.B. Schenk mir noch eine Stunde, Musicalmelodien aus dem Phantom der Oper, Filmklassikern wie Lalelu oder Biene Maja und Volksliedern wie Kein schöner Land in dieser Zeit.

Begleitet wurde der Chor von Achim Schneider -souverän am Flügel- und seiner Combo bestehend aus Patrick Kutscha (Keyboard), Martin Frick (Gitarre), Matthias Kiefer (Bass), Gunni Mahling (Schlagzeug) und Peter Hoffmann (Pauken).

Schon einen optischen Kontrast zu dem hundertjährigen Männerchor und eine Bereicherung des Programms bot die junge Solokünstlerin Jennifer Klos. Besonders ihre Interpretationen von Katie Melua Songs, darunter Nine Million Bicycles, begeisterten das Publikum.

Mit diesem besonderen Jubiläumskonzert hat der MGV Josefstal wieder einen Meilenstein in der St.Ingbert Chorszene gesetzt. Dieser Meinung war sicher auch das Publikum, das den Chor und die Solisten erst nach mehrmaliger Erfüllung seiner Forderung nach Zugabe von der Bühne ließ.


Saarbrücker Zeitung vom 30.04.2012, Oliver Bergmann:   

Zelter-Plakette zum 100. für den MGV Josefstal

In der Stadthalle standen die Gratulanten Schlange

Der Männergesangverein Josefstal ist als jüngstes Mitglied im Klub der 100-jährigen Vereine angekommen. Gestern feierte der Verein sein Jubiläum in der Stadthalle. Besonders stolz sind die Mitglieder auf die im Namen des Bundespräsidenten verliehene Zelter-Plakette, die als höchste Auszeichnung für Chorvereinigungen gilt.

Dieses besondere Geschenk hatte Stephan Toscani im Gepäck: In einer seiner letzten Amtshandlungen als saarländischer Kultusminister hatte er die vom ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftete Zelter-Plakette in die St. Ingberter Stadthalle mitgebracht. Sie wird an Chorvereinigungen verliehen, „die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben“, wie es in der Urkunde heißt. Das konnte der MGV Josefstal mühelos nachweisen.

Schwieriger zu erbringen war der Nachweis, dass der Verein in diesem Jahr wirklich sein erstes Jahrhundert vollendet. Aber Pressewart Uwe Meisenheimer hat auch das geschafft. Der Deutsche Sängerbund, der die eingereichten Unterlagen prüfte, gab grünes Licht. „Lückenlos ist die Geschichte erst ab 1950 dokumentiert. Dazwischen lagen zwei Weltkriege mit einer Vereins-Neugründung“, wies Meisenheimer auf die Schwierigkeiten hin. Die zwölf Monate dauernde Recherche hat sich also gelohnt – und sie wurde belohnt. Denn kein Gratulant kam mit leeren Händen. Der Vorsitzende Walter Wack nahm zahlreiche Geschenke und Urkunden in Empfang, unter anderem auch von Oberbürgermeister Georg Jung.

„Die Urkunde ist für das Vereinslokal und der Scheck für die Nägel, damit ihr die Urkunde auch aufhängen könnt“, scherzte der. Ernst gemeint war stattdessen der Vorschlag von Landrat Clemens Lindemann, demnächst wieder einmal die USA zu besuchen. Der Trip könnte die Josefstaler nach Henrico County in den Bundesstaat Virginia führen. Zu diesem mit einem deutschen Landkreis vergleichbaren Gebiet pflegt der Saarpfalz-Kreis seit 1997 eine Partnerschaft. Lindemann machte das Angebot, Kontakt zu einem Chor deutschstämmiger Auswanderer herzustellen.

Toscani würdigte in seiner Rede das große Repertoire des Vereins, das über die klassische Männerchor-Literatur hinausgeht. Das stellten die Männer in den bordeaux-roten Hemden und den champagnerfarbenen Westen an ihrem Ehrentag unter Beweis. Viele von Udo Jürgens komponierte Stücke trugen sie vor, ebenso das Lied „Es tagt“, das von MGV-Chorleiter Hans-Dieter Kuhn stammt.

Lothar Rohe und Gerhard Schmitt können stolz auf ihre Leistungen sein: Von 100 Jahren MGV Josefstal haben sie die Hälfte aktiv mitgestaltet, Schmitt bekam dazu noch eine Auszeichnung für 50 Jahre aktives Singen vom Deutschen Stimmgeber-Verband (DSV). Rohe erhielt die Auszeichnung bereits vor zwei Jahren.

Neben den Glückwünschen und Geschenken, die der Männergesangverein entgegennahm, teilte er auch selbst aus. Priester Armin Hook bekam die Einnahmen eines Benefizkonzertes zugunsten des Wiederaufbaus der Josefskirche in Form eines Schecks überreicht.


2011

Uraufführung und Premiere in der Josefskirche

MGV Josefstal und Canticum Novum präsentierten großes Chorkonzert

Ein chormusikalisches Highlight wurde den Zuhörern versprochen und ein ebensolches durften sie am 04.12.2011 in der vollbesetzten Josefskirche erleben.

Zu Beginn des Konzertes bot Markus Schaubel an der Orgel PROCESSIONAL von William Mathias.

Nach dieser musikalischen Einstimmung präsentierte der MGV Josefstal mit seinen 50 Sängern die Uraufführung der MESSE IN H für Männerchor, Orgel und Pauken. Mit der Einstudierung des sakralen Werkes in lateinischer Sprache hat sich der große St.Ingberter Männerchor wieder einmal auf musikalisches Neuland begeben. Diese Messe, komponiert von Chorleiter Hans-Dieter Kuhn, ist trotz ihre Modernität kein experimentelles Werk, das nur wenigen zugänglich ist, sondern eine „Gebrauchsmesse“ für Männerchöre, die nach den Worten des Komponisten, die Seele der Menschen erreichen soll. Das bedeutet aber nicht, dass die MESSE IN H einfach sei. Die zahlreichen Transpositionen, Rückungen, überraschende Wendungen, Tempiwechsel und Dissonanzen verlangen das volle Leistungsspektrum eines großen Chores. Diese Herausforderung hat der MGV Josefstal in seiner Interpretation mit Bravur gemeistert. Unter der Leitung von Hans-Dieter Kuhn stellte der Chor sein ganzes Können unter Beweis. Stimmgewaltig im Kyrie, gefühlvoll im Gloria, präzise im Credo, sanft im Gloria, rhythmisch im Benedictus und mächtig im Agnus Dei sind nur einige Adjektive mit denen man diese Darbietung beschreiben könnte. Schon nach dem Kyrie konnten manche Zuhörer ein „Whow“ nicht unterdrücken. Chor und Dirigent boten den Besuchern große Chormusik und der Komponist kann vollauf zufrieden sein, mit einer Uraufführung, die mit großem und langanhaltendem Applaus und stehenden Ovationen endete.

Die zweite Messe an diesem Abend, dargeboten von dem gemischten Chor Canticum Novum, hätte keinen größeren Kontrast bieten können. IHR SEID DAS SALZ DER ERDE ist eine der Liturgie folgende Auswahl von zehn Liedern aus den Jugendmessen von Hubert Jansen, ausgewählt und arrangiert von Hans-Dieter Kuhn. Präsentiert wurde diese Messe, die in deutscher Sprache und im Gospelton gehalten ist, in einer Fassung für gemischten Chor mit Band. Zu dieser Premiere war der Komponist, der 84jährige Pfarrer Hubert Janssen, aus Kevelaer angereist. Die rhythmischen Lieder, begleitet von Klavier, Querflöte, Synthesizer, Gitarre, Bass und Schlagzeug waren ein gelungenes Gegenstück zu dem erst gehörten Werk. Canticum Novum unter der Leitung von Markus Schaubel präsentierte IHR SEID DAS SALZ DER ERDE in ruhiger und zurückhaltender Art. Die nachfolgende Ansprache von Hubert Janssen bewies, dass auch hier der Komponist mit der Aufführung vollauf zufrieden war.

Eine Zugabe der besonderen Art und ein würdiger Abschluss war die gemeinsame Darbietung des Schlussliedes aus IHS SEID DAS SALZ DER ERDE von beiden Chören, gemeinsam gesungen mit allen Konzertbesuchern.


LET THE SUNSHINE IN in Neunkirchen

MGV Josefstal lässt die Sonne in der Stumm`schen Reithalle scheinen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe halbzeit der Neunkircher Kulturgesellschaft konzertierte der MGV Josefstal am 14.01.2011 in der Stumm`schen Reithalle in Neunkirchen. Auf Grund seiner achteckigen Bauweise ist die Reithalle ein ganz besonderer Veranstaltungsort, bietet allerdings lediglich Platz für ca. 100 Besucher. Diese Besucher erlebten ein Chorkonzert der besonderen Art. Unter dem Titel LET THE SUNSHINE IN, unterstützt von seinen Solisten Hugo Müller und Thomas Ruppert, sang der Chor Titel aus seinen drei letzten Konzerten. Die Zuhörer wurden begeistert mit Deutschen Schlagern wie Junger Tag, One Way Wind und Es war einmal ein Jäger, mit den UFA Melodien Liebling mein Herz lässt dich grüßen und Musik, Musik, Musik , mit Liedern von Udo Jürgens wie Guten Morgen mein Liebes, Anuschka, Buenos Dias Argentina, Schenk mir noch eine Stunde und mehr, mit Filmtiteln aus dem Dschungelbuch, Biene Maja, Wenn der Vater mit dem Sohne und den Dornenvögel. Ein besonders Erlebnis waren die Musical Songs aus Les Miserables, My fair Lady, Phantome der Oper ,West Side Story und natürlich Hair. Die Josefstaler Sänger überzeugten das Neunkircher Publikum mit ihrer Vielseitigkeit und Präzision und ernteten viel Applaus.


2010

Sonnenschein im November

MGV Josefstal begeistert mit Film- und Musicalhits  

„Let the sunshine in“ hieß es am 20.11.2010 in der Stadthalle St.Ingert und der MGV Josefstal ließ musikalisch und optisch die Sonne scheinen. In neuem „Outfit“ und gesanglicher Höchstform entführte der Chor, unter der Leitung von Hans Dieter Kuhn, die Zuhörer in die Welt des Films und des Musicals.

Diese chormusikalische Reise, eindrucksvoll von Eva Sandschneider moderiert, führte schon im ersten Teil von Exodus über Derrick und Les Miserables zu den Dornenvögel, von My Fair Lady über die West Side Story und dem Dschungelbuch, zu Lalelu aus Wenn der Vater mit dem Sohne und mit der Biene Maja weiter zum Phantom der Oper.

Mit Eva Sandschneider und Stefan Röttig hatte der Chor zwei hochkarätige Solisten verpflichtet. Stefan Röttig konnte schon im ersten Vortrag des Abends, Exodus aus dem gleichnamigen Film, mit seinem Baritonsolo begeistern. Eva Sandschneider führt mit Ich hab geträumt vor langer Zeit gefühlvoll in die Zeit von Les Miserables und beeindruckte vor der Pause, gemeinsam mit dem Chor, mit Könntest du doch wieder bei mir sein aus dem Phantom der Oper das Publikum. Neben den Profis hatte der Chor auch seine eigenen Chorsolisten mitgebracht. Hugo Müller musste nicht lange bitten und wurde mit dem Lied aus My Fair Lady pünktlich zum Altar gebracht. Thomas Ruppert probierte es mit Gemütlichkeit wie der Bär Balu aus dem Dschungelbuch.

Die Pause hatte der Chor zum Umziehen genutzt und präsentierte frisch die Ascot Gavotte aus My Fair Lady. Höhepunkte des Konzertes waren die beiden folgenden Beiträge. Mit Das Phantom der Oper aus dem gleichnamigen Musical verzauberten Chor und Solisten das Publikum. Danach war, aus dem gleichen Musical, zum ersten Mal und in eindrucksvoller Weise ein Männerchor mit der

Musik der Nacht zu hören. Nachdem Stefan Röttig darüber nachgedacht hatte, wie es wäre Wenn er einmal reich wär, ließ Eva Sandschneider mit My Heart will go on die Titanic auferstehen. Über einen Abstecher zum Schlagerkonzert 2008 und einem weiteren Besuch beim Phantom der Oper begab sich der Chor gemeinsam mit Eva Sandschneider in den Wilden Westen. Spiel mir das Lied vom Tod beendete ein unvergessliches Chorkonzert.

Doch es wäre nicht der MGV Josefstal, wenn der Chor nicht noch eine Überraschung für sein Publikum gehabt hätte. So wie Moderatorin die begleitenden Musiker vorstellt, Achim Schneider Klavier, Patrick Kutscha Synthesizer, Martin Frick Gitarre, Jochen Lauer Bass, Ralf Trebing Schlagzeug und Thorsten Muschiol Pauken, war immer deutlicher ein bekanntes Intro zu hören; und als die Sänger dann den Konzerttitel Let the sunshine in anstimmten wusste das Publikum, dass der Chor mit Sonnenschein im November nicht zu viel versprochen hatte.


2008

MGV Josefstal löst Begeisterungsstürme aus  

Deutsche Schlager in der Stadthalle 

Am 24. August 2008 war es soweit. Der Chor stand nach einer Vorbereitungszeit von über einem Jahr wieder auf der Bühne. Unter dem Motto "Deutsche Schlager" boten die Sänger den über 800 Gästen in der ausverkauften Stadthalle ein außergewöhnliches Programm aus 6 Jahrzehnten des deutschen Schlagers. Zu Beginn sang der Chor "Über sieben Brücken musst du gehen" und schon hier wurde deutlich, dass dies genau die Literatur ist, die das heutige Publikum hören will. Der erste Vorsitzende Walter Wack wies in seiner Begrüßung auch darauf hin, dass es für einen vierstimmigen Männerchor gar nicht so einfach ist, moderne Literatur zu singen, da die Melodien meist bekannt sind und dann jede Stimmlage gerne die Melodie singen möchte. Aus diesem Grund waren die Vorbereitungen zu dem Konzert auch sehr arbeitsintensiv.

Beschwingt und souverän führte Eva Sandschneider durch das weitere Programm. Dass Sie eine großartige Solistin ist, konnte Sie spätestens mit dem Titel von Katja Ebstein, "Wunder gibt es immer wieder", beweisen.

Aber auch der Chor hatte einen eigenen Solisten. Thomas Ruppert sang schon fast profimäßig das Lied "Ich hab dein Knie gesehen" und der Chor musste bei diesem Song tief in die Trickkiste greifen, um den Refrain richtig schön nostalgisch darzubieten.

Zu einem Live-Konzert mit Howard Carpendale fühlte man sich versetzt, als der Tenor und Solist Georg Weber den Chor bei seinem Medley unterstützte. "Deine Spuren im Sand" und "Tür an Tür mit Alice" rissen das Publikum förmlich von den Stühlen.


Natürlich kam der Chor nicht ohne Zugabe von der Bühne, und diese hatte es in sich. Die Zuhörer sangen bei „Marmor Stein und Eisen bricht“ laut mit und die Halle bebte.


Saarbrücker Zeitung vom 26.08.2008, Jörg Martin

Eine bunte Mischung fürs Herz

Männergesangverein Josefstal hatte in die St. Ingberter Stadthalle eingeladen

Und wieder sorgte der Männergesangverein MGV Josefstal 1912 in der ausverkauften St. Ingberter Stadthalle für einen unvergesslichen Abend und begeisterte mit einer bunten Mischung deutscher Schlager.

Stehende Ovationen, etliche Zugaben und eine ausverkaufte Stadthalle: Das ist das, wonach sich ein Chor sehnt. Diese Sehnsucht wurde dem Männergesangverein (MGV) Josefstal 1912 am Sonntagabend beim Konzert (Leitung: Hans-Dieter Kuhn) vollkommen erfüllt. Nach dem Riesenerfolg der letzten Präsentation mit Udo-Jürgens-Schwerpunkt knüpfte man an das neue Erfolgskonzept an und präsentierte mit „Deutsche Schlager“ eine bunte Mischung dessen, wonach das Herz im Bereich leichter Muse begehrt.

Obwohl, so leicht ist diese leichte Muse gar nicht. Das verdeutlichte Vorsitzender Walter Wack gleich zu Anfang: „Leichte Muse ist sehr schwer zu singen“, berichtete er von den Proben, die sich über einen Zeitraum von einem ganzen Jahr erstreckten. Und es hatte sich gelohnt. Ob Maffay oder Karat: „Über sieben Brücken musst Du gehen“ zeigte beim größten saarländischen Männerchor als Eröffnungstitel gleich, wohin die Reise gehen sollte: erfolgreiche Ohrwürmer, stellenweise mit Gänsehautfaktor.

Dafür sorgte alleine schon Eva Sandschneider, die sowohl charmant durch den Abend führte, als auch selbst mitsang. Etwa, als sie in die Rolle der Katja Ebstein schlüpfte und so gekonnt „Wunder gibt es immer wieder“ interpretierte, als sei sie die Grande Dame selbst. Auch der MGV widmete sich mit „Es war einmal ein Jäger“ der Grand-Prix-Teilnehmerin. Männerchöre haben auch einen Sinn für Romantik. Bei „One Way wind“ von Cats hätte man – bei geschlossenen Augen – auch meinen können, man sei am Meer. Der Wind wäre spürbar gewesen. Für zahlreiche Lacher sorgte „Ich hab' dein Knie geseh'n“, ein Schlager aus dem Jahr 1910, der durch die tiefe Stimme von Solist Thomas Ruppert, Knistern wie bei Schallplatten damals üblich und gesungen mit zugehaltener Nase durch die Männer, urkomisch wurde.

Bei einem Schlagerkonzert darf Nicoles „Ein bisschen Frieden“ nicht fehlen. Gesungen wurde der Harrogate-Titel von Eva Sandschneider, die von Martin Frick an der Gitarre begleitet wurde. „Hello again“ schallte es danach durch die Stadthalle, als Georg „Carpendale“ Weber zum Carpendale-Medley anhob. Da wurden zahlreiche Erinnerungen wach. Das Publikum klatschte begeistert mit.

Schwerpunkt des zweiten Programmteils waren Ohrwürmer aus den Filmklassikern. So beispielsweise aus dem Kriminaltango, bei dem sogar ein „Kommissar“ mit Schlapphut und Trenchcoat auf der Bühne sein Unwesen trieb. Solch ein Tango-Titel kann nur von einem Herrenchor passend zur Geltung gebracht werden, was der MGV perfekt beherrschte.

Trotz aktuellen Konzertprogramms kam man am Medley mit Udo-Jürgens-Titeln der letzten Aufführungen nicht vorbei: Darauf hatten die St. Ingberter gewartet. Die Begeisterung ebbte nicht ab, sondern übertrug sich auch auf die deutsche Version des Abba-Klassikers „Thank you für the Music“, die von Gregor Weber interpretiert wurde. Die Zugabe „Marmor, Stein und Eisen bricht“ war da nur obligatorisch.


2006

Saarbrücker Zeitung vom 07.11.2006, Wolfgang Dörr:

Udo Jürgens für Männerchor

Konzert des MGV Josefstal in der St. Ingberter Stadthalle war großer Erfolg

Neue Wege im Chorgesang geht der MGV Josefstal unter Leitung von Hans-Dieter Kuhn. Mit der Idee, Lieder von Udo Jürgens für den Männerchor zu arrangieren, traf der MGV den Nerv der Zuhörer.

Viele Mikrophone, ein Flügel, ein Keyboard, Schlagzeug und Pauken auf der Bühne der Stadthalle ließen erahnen, dass das Konzert des MGV Josefstal kein herkömmliches Konzert werden würde. Und dies wurde es auch nicht. Männerchöre, die die Zeichen der Zeit verstehen, sind auf der Suche nach neuen Wegen, um das Publikum an ihrem Gesang neu zu interessieren. Da kam der neue Dirigent des MGV Josefstal, Hans-Dieter Kuhn auf den Gedanken, Lieder von Udo Jürgens für Männerchor zu bearbeiten und zusammen mit einer Instrumentalbegleitung in einem Konzert aufzuführen, und fand beim Publikum Interesse, wie die vollbesetzte Stadthalle am Sonntagnachmittag bewies.

Um es vorweg zu sagen, es war ein Erfolg. Einige der bekannten Lieder klangen als ganz neuer „Udo Jürgens“ und sind für Männerchöre gut geeignet, wie zum Beispiel „Anuschka“, bei dem der MGV Josefstal mit Glut, Schwung und Begeisterung sang. Auch „Ihr von morgen“, ein inhaltsschweres Lied mit der Sorge um die Zukunft unserer Welt, dem die Bläser Glanz verliehen, ist ein gutes Lied für Chöre. Auch die in einem Medley zusammengefassten Lieder von Udo Jürgens wie „Mit 66 Jahren“, „Zeig mir den Platz“, „Vielen Dank für die Blumen“, „Merci“ und „Aber bitte mit Sahne“ dürfte man in Zukunft öfter mit Erfolg von Männerchören hören.

Zwei Solisten waren gut gestaltende Gäste, Georg Weber, der der Stimme und dem Ausdruck von Udo Jürgen nahe kam und bei dem Eröffnungslied „Seine Lieder“, dem Konzertmotto, (nach dem Original „Meine Lieder“) bereits Solo sang, später in „Ich war noch niemals in New York“, „Rot blüht der Mohn“ mitgestaltete.

Mit glanzvoll strahlender Stimme kam im Duett „Liebe ohne Leiden“ Eva Sandschneider hinzu und ebenso beim engagiert gesungenen „Ich will – ich kann, I can – I will“, das sehr gut gefiel. Ebenso ihr im Musical-Stil interpretiertes „New York, New York“. Sie moderierte auch mit viel Charme das Konzert. Nicht unwesentlich am Gelingen und am Gesamtklang des Konzert beteiligt waren auch die Instrumentalisten: Achim Schneider am Klavier, Patrik Kutscha, Keyboard, Jochen Lauer, Bass, Gunni Mahling, Schlagzeug, Matthias Weißenauer, Pauken, und ein Bläserensemble der Bergkapelle St. Ingbert.

Langanhaltender Applaus forderte Zugaben. So erklang noch „Griechischer Wein“, „17 Jahr, blondes Haar“ und „Der Teufel steckt im Schnaps“.


2005

Saarbrücker Zeitung vom 19.09.2005, Wolfgang Dörr:

Gelungene Kombination von E- und U-Musik

Konzert zum Chorleiterwechsel beim MGV 1912 Josefstal St. Ingbert

Kontrastreicher hätte das Konzert des Männergesangvereins 1912 Josefstal am Freitagabend in der gut besuchten Stadthalle nicht sein können. Der bisherige Chorleiter Hans-Joachim Hofmann verabschiedete sich mit Kurt Lissmanns ernstem Oratorium „Der ewige Kreis“, während der neue Dirigent Hans-Dieter Kuhn sich und seine Sänger im zweiten Teil des Konzerts mit mitreißenden Filmmelodien vorstellte.

Mit dem Konzert des Männergesangvereins 1912 Josefstal in der St. Ingberter Stadthalle verabschiedete sich am vergangenen Freitagabend der bisherige Chorleiter Hans-Joachim Hofmann. Er dirigierte im ersten Teil das zeitgenössische Oratorium „Der Ewige Kreis“ für Bariton, Männerchor und Orchester von Kurt Lissmann nach Texten berühmter Dichter – ein großartiges, ernstes Werk, in dem der Männerchor die ganze Fülle seines Klangs entfalten konnte.

Im Gegensatz dazu stellte der neue Chorleiter Hans-Dieter Kuhn sich und den von ihm einstudierten Chor mit einer Folge berühmter Filmmelodien deutscher Kinofilme der 30er Jahre unter dem Motto „Das gibt's nur einmal“ vor.

„Der ewige Kreis“ ist nicht nur der Titel des Oratoriums, sondern auch ein Symbol für den scheidenden Dirigenten Hans-Joachim Hofmann. Damit schloss er die Ära Hofmann ab, hatte er doch mit dem gleichen Werk vor 35 Jahren seine Chorarbeit in St. Ingbert begonnen, damals mit dem Gesangverein Germania, aber ebenfalls mit dem Städtischen Orchester wie am Freitagabend. Mit festlicher Ouvertüre begann das Werk von Kurt Lissmann, einem zeitgenössischen Chor-Komponisten, der auf romantische Texte von du Vinage, Lord Byron, Hölderlin, Hebbel und Shakespeare in unserer heutigen Tonsprache eine Klangreise durch das Jahr macht, darin den Frühling preist und die Sonne verherrlicht. Mit thematisch passend verarbeitetem Orchester- und Chorklang und in enger polyfoner Stimmführung, rhythmisch straff und überwiegend in Moll gehalten, vermittelt das Werk eine starke Aussage über den ewigen Jahreskreislauf.

Hier konnte Hans-Joachim Hofmann zu den kräftigen Klängen der Blechbläser und des ganzen Orchesters seine Sänger volltönend und überzeugend singen lassen. Der Chor gestaltete das Werk glanz- und kraftvoll, kultiviert und gut intoniert und beendete würdevoll und damit den Kreis schließend die Ära Hofmann. Mit strahlendem, kernigem Bariton sang Alto Betz vom Saarländischen Staatstheater seine Soli.

Eine weitere Glanzleistung des Chores war die schnelle Umstellung zur eher leichten Muse im zweiten Teil. Leicht und locker zum frischen, aufmunternden Dirigat von Hans-Dieter Kuhn kamen die mitreißenden Filmmelodien wie „Musik! Musik! Musik!“, „Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen“, „Ein Freund, ein guter Freund“, „Irgendwo auf der Welt“ und „Das gibt's nur einmal“. Mit strahlend-hellem Sopran und dazu schauspielerisch passender Gestik und Kostümierung gestaltete Eva Sandschneider, die auch moderierte, die Evergreens „Das machen nur die Beine von Dolores“ aus dem gleichnamigen Film und „Davon geht die Welt nicht unter“ aus dem Film „Die große Liebe“.